Bei den Haltungsversuchen bilden die Praxisversuche in der Kälberaufzucht einen Arbeitsschwerpunkt. Jährlich werden über 200 Kälber aus eigener Nachzucht aufgezogen. Die im Landwirtschaftszentrum Haus Riswick praktizierten Aufzuchtverfahren und Haltungssysteme finden bundesweit großes Interesse.
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Auf Haus Riswick wird eine Milchviehherde mit etwa 180 Holstein-Kühen gehalten. Ein Stall ist mit elektronischen Wiegetrögen zur Messung der tierindividuellen Futteraufnahme ausgestattet. Mit den Tieren der anderen Ställe werden Versuche zum Weidegang einer Hochleistungsherde sowie zu aktuellen Fütterungsfragen aus der Praxis durchgeführt.
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Für eine gezielte Rationsplanung ist die Kenntnis der Energiegehalte sowie der Gehalte an Rohprotein, Rohfaser, Rohfett und Rohstärke der Einzelfuttermittel unerlässlich. Daraus werden die Gehalte an nutzbarem Rohprotein und die Ruminale Stickstoff-Bilanz abgeleitet. Diese Werte sind wichtig, um die Leistungsreserven auszuschöpfen und sie gesund zu erhalten.
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Seit 1977 wird die Energetische Futterwertprüfung für Wiederkäuerfutter für ganz Nordrhein-Westfalen im Landwirtschaftszentrum Haus Riswick durchgeführt. Die Futter werden anonym beim Landwirt oder im Handel gezogen. Bekannt ist die Futterwertprüfung unter dem Begriff Hammeltest.
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Grobfutter hat aufgrund der geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wieder einen hohen Stellenwert erlangt. Mehr und gute Silage zu produzieren, ist für die meisten Futterbaubetriebe in Deutschland eine der wichtigsten Maßnahmen zur Kostensenkung. Siliert werden der erste Schnitt des Dauergrünlands sowie Feldgras und Mais.
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