Die Geranie bleibt ein Dauerhit

Die Geranie ist mit Abstand die am meisten gekaufte Beet- und Balkonpflanze Deutschlands. Sie ist vor allem wegen ihrer Verwendungsvielfalt, ihres Blütenreichtums und der Leuchtkraft der Blüten besonders beliebt. Die Geranie bleibt ein Dauerhit, so die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, auch wenn seit einigen Jahren eine bunte Vielfalt im Balkonkasten gefragt ist. Geranien sind sehr pflegeleicht. Jedes Jahr erscheinen viele neue Sorten auf dem Markt mit aktuellen Trendfarben der Blüten von pastell bis neon. Die Blüten sind mal gefüllt, mal einfach, mal rundlich, mal geschlitzt. Die Blätter sind sowohl hell-als auch dunkelgrün und manchmal mit interessanten Zeichnungen versehen.

Mehr als 40 Millionen Geranien werden jährlich in nordrhein-westfälischen Gärtnereien herangezogen. Davon geht knapp die Hälfte in den Osten und Süden Deutschlands sowie nach Österreich und in die Schweiz. Die andere Hälfte bleibt im bevölkerungsreichsten Bundesland und wird hier auf Balkon und Terrasse, in Blumenbeeten oder auf Grabstätten gepflanzt.

Zur Beliebtheit der Geranie trägt auch der stabile Preis bei. Die stehende Geranie kostete im vergangenen Jahr in NRW durchschnittlich 1,73 bis 2,08 Euro - etwa soviel wie vor 20 Jahren. Die hängende Geranie ist mit 1,77 bis 2,25 Euro oftmals kaum teurer. Die Ausgaben für Geranien betragen etwa 15 Prozent bei den Beet- und Balkonpflanzen.

Die wichtigsten Einkaufsstätten für Beet- und Balkonpflanzen bleiben mit einem Marktanteil von 24 Prozent die Gärtnereien und Baumschulen. Nach Angaben der Zentralen Markt- und Preisberichtsstelle (ZMP) in Bonn folgen mit je 17 Prozent Marktanteil an zweiter Stelle der Einkaufsstätten die Gartencenter und die   Baumärkte mit Gartencenter.

Auch bei vielen anderen Beet- und Balkonpflanzen, die jetzt angeboten werden, ist das Land Nordrhein-Westfalen bedeutendster Produktionsstandort im Bundesgebiet. Etwa 80 Prozent aller Beet- und Balkonpflanzen, die in NRW gekauft werden, stammen aus der Region.

Pressemeldung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen vom 23.05.2007